BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wiehl

Grüner Jahresrückblick Wiehl 2022

Wie lief’s in Wiehl 2022?

Über das Weltgeschehen im bald endenden Jahr 2022 könnte man viel Trauriges schreiben. Aber das überlassen wir anderen. Wir wollen einen kurzen grünen Blick auf das werfen, was bei uns in Wiehl so passiert ist – wobei auch hier der Einfluss internationaler Ergeignisse unübersehbar ist.

Wir beginnen mal mit den negativen Punkten – dann kommt das Gute zum Schluss und bleibt hoffentlich besser in Erinnerung. Auf das wir hoffnungsfroh die Aufgaben angehen, die in 2023 vor uns liegen.

Was wir im letzten Jahr nicht in den Griff bekommen haben, ist die bedenkliche Finanzlage der Stadt Wiehl. Hier spielen natürlich auch externe Faktoren von Corona bis Inflation eine Rolle, aber daran muss gearbeitet werden, sonst geraten wir in den nächsten Jahren in ein deutliches Defizit und verlieren mehr und mehr Handlungsspielraum.
Es gibt immer noch keine nennenswerten Fortschritte beim Thema DBG Neubau. Sorge machen in erster Linie die zu erwartenden hohen Baukosten.
Beim Antrag zur Errichtung einer Gesamtschule in Bielstein gibt es weiter Differenzen mit der Bezirksregierung sowie den Nachbargemeinden.
Auch fehlen immer noch planerische Konzepte, um effektiv zu verhindern, dass Investoren in Wiehl und seinen Ortsteilen ungewünschte Gebäude errichten.

Aber 2022 ist in Wiehl auch viel Positives geschehen: Im Februar gab es eine große Friedensdemo gegen den Ukraine-Krieg vom Weiherplatz über die evangelische bis zur katholischen Kirche. Außerdem gab und gibt es ein großes Engagement der Wiehler Bürgerschaft bei der Aufnahme und Versorgung ukrainischer Flüchtlinge.
Im April wurde mit einem einstimmigen Ratsbeschluss der Leitfaden für Nachhaltigkeit „Wiehlklima 2035″ verabschiedet. Auf den hier erarbeiteten Gundlagen muss die Ratsarbeit der kommenden Jahre fußen.
Auch in den Wiehler Ortsteilen gibt es viele gute Projekte, die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen wurden. Unter Grüner Beteiligung war hier im Mai die Veranstaltung „Dorf der Zukunft“ in Oberholzen zu nennen, bei der unter anderem Oliver Krischer zu den Festrednern gehörte. Im Juni organisierten wir mit dem Verein NOVE e.V. einen Infoabend in Marienhagen zum Thema „Erneuerbare Energie für Wiehl„, wo es in erster Linie um die Möglichkeiten der privaten Nutzung ging. Aufgrund des großen Interesses folgte im November eine weitere Veranstaltung zum Thema „Bürgerenergie„, wo es um gemeinschaftliche Projekte im Rahmen von Energievereinen und Energiegenossenschaften ging. Für eine Folgeveranstaltung im kleinen Kreis zu Beginn 2023 wurde schon eingeladen. Inzwischen sind auch interfraktionelle Gespräche zu energetischen Maßnahmen vereinbart. Reges Interesse an der Umsetzung der Klimavereinbarungen zeigt sich also inzwischen auch bei vielen Vertretern der anderen Parteien im Rat.
Im Mai wurde Ratsmitglied Marc Zimmermann aus Drabenderhöhe in den Düsseldorfer Landtag gewählt.
Das Programm der Stadt zur Förderung von privaten PV-Anlagen wurde gut angenommen.
Der Umbau des Wiehlparks schreitet inzwischen voran und bei der Gestaltung wurden auch die in Zukunft wahrscheinlich häufiger auftretenden Starkregenereignisse – und damit mögliche Wiehlhochwasser – eingeplant.
Der Umbau der Sportstätten auf dem Pützberg und auf der Eichhardt erfuhren Unterstützung durch Stadt und Land. Gleiches gilt für den Nösnerlandpark und das Kulturhaus in Drabenderhöhe.
Auch wenn uns im Herzen von Wiehl die Baustellen noch eine Weile erhalten bleiben werden, so wurde zumindest die Bahnhofstraße im Dezember weitgehend fertiggestellt und wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Stadt hat eine Förderzusage für das Inklusions-Vorhaben „Wiehl enthindert“ erhalten, dessen Umsetzung in 2023 angegangen wird.

Es gibt also keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Veränderung ist möglich – wenn man sie aktiv anpackt! Wir freuen uns über jeden, der bei uns mitarbeiten will. Hier findet ihr unser Kontaktformular.

 

 

 

 

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