Jürgen Körber

Grün ist für mich transparente Arbeit der Verwaltung.

Jürgen Körber

Wahlbezirk 50 – Wiehl, Siefen, Soelsiefen

 

1949 in Düsseldorf geboren und aufgewachsen, lebe ich seit 1979 in Oberberg, habe dort mit „Kurtzweyl“ u.a. das mittelalterliche Marktprojekt gestartet und viele Jahre als Grundschullehrer gearbeitet. Die Zukunft unseres Planeten steht an erster Stelle für mich. Ich möchte aber auch, dass das Handeln unserer Verwaltungen glaubwürdiger und verständlicher für die Bürgerschaft wird.

Grün ist für mich transparente Arbeit der Verwaltung.

Jürgen Körber

tatement 27/08/2020


„Ich fordere ein transparentere Politik und Verwaltung in Wiehl.

Als Quereinsteiger in den Wiehler Stadtrat bin ich schockiert über die zahlreichen Fehlentscheidungen, die zu einer finanziellen Schieflage des städtischen Haushalts geführt haben.

Es reicht nicht, dass man die Probleme des Schildbürgerstreiches WWW jahrelang schön geredet und die freie Rücklage der Stadt von 22 Millionen Euro verpulvert hat. Nein, um nicht schon nächstes Jahr in einen Genehmigungshaushalt zu schliddern, hat man zusätzlich notwendige Investitionen im Hoch- und Tiefbaubereich von circa 4 Millionen € zunächst um ein Jahr verschoben, usw. Ist das die Zukunftspolitik für meine Kinder und Enkel?

Mit verantwortlich dafür ist die größte Ratsfraktion – die CDU. Sie hat aus Klientelinteresse jedes Jahr der von der Kämmerei vorgeschlagenen Gewerbesteuererhöhung widersprochen und sich notwendigen
Einsparmaßnahmen verschlossen.

Aber von so vielen Dingen bekommt der/die Bürger*in ja nichts mit, denn oftmals sind Tagesordnungspunkte aus fadenscheinlichen Gründen „nicht öffentlich“. Warum eigentlich? Sollte der/die Bürger*in nicht wissen, wofür ihr/sein Geld ausgegeben wird? Sollte es nicht bei Haushalt und Rechnungsprüfung mehr öffentlichen Einblick für die Bürger*innen geben, wie bei jedem Verein die Kassenprüfung für die Mitglieder öffentlich ist?
Ich empfehle den Kassenprüfern des Wiehler Heimatvereins, einmal die Zahlungen der Firma Vodafon zu klären.

Empört bin ich über das unverschämte „Greenwashing“ der CDU:
Wie verträgt sich der „Grüne Weiherplatz“ mit der strikten Ablehnung ähnlicher Vorschläge des studentischen Wettbewerbs zum Thema, von 2018?
Wie „Radschnellwege“ mit der Ablehnung unseres Antrages auf Mitgliedschaft der Stadt Wiehl in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte“(AGFS) und jüngst der Abfräsung des einzigen
Fahrradschutzstreifens in Wiehl? Wie erklärt sich, dass die „Umwelt- und Klimawerkstatt“ am 1.10.2019 von der CDU „mit sofortiger Wirkung“ gefordert, sich – nach mehrfacher Nachfrage der Klimawerkstatt Oberberg – doch tatsächlich erst im Mai ein einziges Mal konstituierend getroffen hat? …

Ich bin nicht bereit wegen einer wahnhaften Wunschvorstellung – Wachstum auf 30 000 Einwohner – die Lebens- und Überlebensqualität unseres ländlichen Raumes aufs Spiel zu setzen.

Darum die dringende Bitte an alle weitsichtigen Menschen in Wiehl, wählt Grün und #TülayDurdu! Für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Rat und Kreistag!

Euer Jürgen Körber“